Dienstag, 23. September 2014

Fotos..:)

Bienvenidos!! :D


Franz - der Kleinste, in meinem Zimmer



Die Straßen in San Jose..


Eduardo, Carlos und Gabriel (von links nach rechts)

Nathalia und Gabriel

Eduardo und Nathalia

Carlos beim Abspülen - jedes Kind hat seine Aufgabe im Haushalt, Küche, Garten, Putzen..

Fußballspielen vorm Haus (Marco und Eduardo)

Mein Casa - mit Palme!! :)





Laura, Franz und Nathalia

Sprungfotos im Zimmer der Mädels



fast alle aus meinem Haus - nur Marco und Franz fehlen


Jeden Freitag wird Brot gebacken - also kleine süße Brötchen (Ich und meine Tia Liliana)

sehr lecker!!



Franz wurde 2 Jahre alt ;) 






Mittwoch, 10. September 2014

Endlich Angekommen :)

Seit Samstag bin ich nun endlich in San Jose, an meinem Endziel ;)
Über drei Wochen haben wir für die Beantragung unseres Visums gebraucht, aber jetzt sind wir zum Glück fertig und können beginnen uns an unser neues Leben zu gewöhnen.

San Jose ist ein wunderschöner, verschlafener Ort, der von einer beeindruckenden Bergkulisse umgeben ist. Wenn man hier Bolivianern erzählt, dass man für ein Jahr in San Jose leben wird, bekommt man immer zur Antwort, dass es wunderschön sei, aber sehr ruhig :D Der Himmel ist fast immer strahlend blau und die Sandstraßen führen schnürdelgrade ins Nichts. Überall stehen Palmen mit Kokosnüssen oder andere Bäume. Auch die Aldea ist wunderschön, jedes Haus hat einen eigenen kleinen „Garten“ und überall blühen Blumen. Vor meinem Haus steht z.B. eine Palme mit Kokosnüssen und ein Mangobaum ;)

Die Aldea ist hier durch eine Straße in zwei Teile geteilt, den alten und den neuen. Während Sarahs Casa im alten Teil, im Hauptteil  liegt (hier befinden sich auch der Sportplatz, die Bibliothek, Gästezimmer und die Direktion), ist mein Casa im anderen Teil.
Ich werde von nun an für ein Jahr im Haus „Priska“ leben, zusammen mit meiner Tia und 10 Kindern, im Alter von 1 ½ bis 15 Jahren. Ich werde dort nicht nur essen und mithelfen sondern auch schlafen. Ich habe ein kleines Zimmer für mich, wobei die Kinder immer sehr neugierig sind und gerne auch mal schnell reinhuschen. Der Vorteil daran, dass ich jetzt mit im Haus schlafe ist, dass ich so noch mehr ein Teil der Familie sein kann, sie noch besser kennenlerne und hoffentlich auch die Sprache schneller lerne. Der Nachteil ist, dass ich so natürlich weniger Privatsphäre habe und es schwieriger ist, sich auch einfach mal zurückzuziehen. Ich denke jedoch auch das wird sich jedoch mit der Zeit regeln, wenn ich mich ein wenig an den Tagesablauf und die Gewohnheiten hier gewohnt habe und meinen eigenen Rhythmus gefunden habe.
Jeden Tag bringe ich vormittags zusammen mit Sarah die kleineren Kinder zum Kindergarten und hole sie später wieder ab. Das ist gar nicht so einfach mit 11 kleinen Kindern, die machen was sie wollen :D
Ansonsten helfe ich beim Putzen (hier wird dreimal am Tag geputzt!!), Kochen und Spülen und spiele mit den Kindern. Komplett begeistert sind sie von UNO und wollen es jeden Tag mindestens viermal spielen. Sie haben jetzt auch endlich kapiert, dass der Sinn des Spieles ist, als erster keine Karten mehr zu haben und versuchen nicht möglichst viele Karten zu bekommen. Am Anfang haben sie sich jedes Mal total gefreut, wenn sie  Karten ziehen durften und ich die ganze Zeit nur „No! No Bien!!“ und habe nur noch den Kopf geschüttelt :D
Bei den Hausaufgaben kann ich zur Zeit noch nicht so viel helfen, dazu kann ich die Sprache einfach noch nicht gut genug. Viel Zeit zum Lernen hatte ich bis jetzt jedoch noch nicht, ich hoffe das ändert sich bald.
Abends bin ich meistens auf der Cancha, dem Sportplatz der Aldea, und spiele mit den Kindern Basketball und Fußball. Dreimal die Woche kommt auch ein Trainer und Sarah und ich sind danach jedes Mal total fertig ;) Anfang Dezember soll dann ein Wettkampf zwischen der Aldea in Santa Cruz und San Jose stattfinden, zum Glück ist bis dahin noch ein bisschen Zeit um unser Können zu verbessern :D

Es ist wahnsinnig heiß hier, vor allem Mittags ist das kaum auszuhalten! Ich würde es am liebsten den zwei Mädchen aus meinem Casa nachmachen und meine Haare einfach abschneiden aber das bringe ich dann doch noch nicht übers Herz.